Sperrmüll in Wien: Abholen lassen oder selbst zum Mistplatz?
Wohin mit der alten Couch? Wir vergleichen die städtische Sperrmüllabholung mit privaten Dienstleistern und erklären, was erlaubt ist.
Ein neues Sofa ist bestellt, doch wohin mit dem alten? In Wien gibt es mehrere Möglichkeiten, Sperrmüll loszuwerden. Doch nicht jede ist für jeden geeignet.
1. Der Mistplatz (Selbstanlieferung)
Die MA48 betreibt zahlreiche Mistplätze in Wien. Für Privatpersonen mit Wiener Wohnsitz ist die Abgabe von bis zu 1 Kubikmeter Sperrmüll pro Tag meist kostenlos (Kennzeichenkontrolle!).
Nachteil: Sie brauchen ein passendes Auto, Kraft zum Tragen und Zeit (oft Warteschlangen am Wochenende).
2. Die MA48 Sperrmüllabholung
Die Stadt Wien bietet eine Abholung an. Diese kostet ca. 10€ für 2-4 Kubikmeter (Stand 2024, Preise variieren).
Der Haken:
- Der Müll muss am Abholtag um 6 Uhr früh an der Gehsteigkante stehen.
- Die MA48 kommt nicht in die Wohnung.
- Sie müssen "Schlepper" organisieren, die die Couch auf die Straße tragen.
3. Private Sperrmüll-Abholung (Wir)
Hier kommen wir ins Spiel. Unser Service ist teurer als die MA48 Straßensammlung, aber dafür "Full Service":
- Demontage: Wir bauen den Schrank ab.
- Tragearbeit: Wir tragen alles aus dem 4. Stock (auch ohne Lift).
- Termin: Wir kommen zu Ihrem Wunschtermin, auch kurzfristig.
- Kein Schleppen: Sie müssen nichts vorbereiten.
4. Was zählt überhaupt als Sperrmüll?
Sperrmüll ist Abfall, der aufgrund seiner Größe nicht in die Restmülltonne passt.
- JA: Matratzen, Teppiche, Möbel, Ski, Koffer.
- NEIN: Bauschutt (Ziegel, Fliesen), Elektrogeräte (Kühlschränke), Problemstoffe (Lacke), Restmüll in Säcken.
Elektrogeräte holen wir natürlich auch ab, entsorgen diese aber separat im Elektro-Recycling.
Fazit
Wer jung, stark und mobil ist, kann mit dem Mistplatz Geld sparen. Wer es bequem haben möchte oder körperlich nicht schwer heben kann, für den ist unsere private Abholung die beste Lösung.
Geschrieben von
Sladana Dimitrijevic
